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Legionellen im Schatten von Corona: 12.000 Proben im Covid19-Zeitraum ausgewertet

Im Zuge der uns seit Februar 2020 beherrschenden Covid 19-Pandemie kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Betriebsschließungen und Zugangsbeschränkungen in öffentlich und gewerblich genutzten Immobilien. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in diesem Zusammenhang bereits Anfang Juni davor gewarnt, nicht betriebene Trinkwasser-Installationen nicht zu vernachlässigen, also insbesondere regelmäßig zu spülen und zu warten, sollte der reguläre Betrieb für längere Zeit unterbrochen werden. Wir haben uns nun unsere eigenen Daten im Corona-Zeitraum von Mai bis Oktober 2020 angeschaut – mit einigen interessanten Erkenntnisgewinnen.

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Hinweise des RKI gerechtfertigt: zahlreiche Gebäude vor Wiedereröffnung des Betriebes mit Legionellen belastet

Die Beprobungen der Trinkwasser-Installation in Gebäuden, die mehrere Monate geschlossen oder im Betrieb stark eingeschränkt waren, zeigen deutlich, dass die Legionellen die Zeit im Stagnationswasser genutzt haben, um sich stark zu vermehren. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte bereits Anfang Juni in seinem epidemiologischen Bulletin vor Gesundheitsgefahren durch erhöhtes Legionellenaufkommen in längere Zeit ungenutzten Immoblien gewarnt.

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400 Datensätze zu Legionellen in dezentralen Anlagen

Legionellen in dezentralen Anlagen werden als Gefahrenquelle immer noch unterschätzt. Trotz der UBA-Mitteilung vom Dezember 2018 zur Legionellen-Vermehrung in diesen Systemen und der Studie der Universität Kiel, die ein signifikantes Legionellen-Wachstum in zahlreichen dezentralen Anlagen detektierte, sind statistisch belastbare, systematisch erhobene Trinkwasserdaten derzeit Mangelware. Wir haben daher rund 400 Datensätze zu Untersuchungen dezentraler Anlagen auf Legionellen analysiert.

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DVGW-Forschungsvorhaben: Vermehrung von Legionellen im Kaltwasser erst ab 30°C, Betrieb bis 25°C unkritisch

Das DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW) hat im Rahmen eines Forschungsvorhabens mit Laborversuchen und Versuchsreihen mit Trinkwasser-Modellinstallationen die Vermehrung von Legionellen im Kaltwasser untersucht. Die Untersuchungsergebnisse sind interessant und dürften all diejenigen Anlagenbetreiber beruhigen, denen es nicht gelingt, das Kaltwasser im Betrieb dauerhaft unter 25°C zu halten. Eine signifikante Vermehrung von Legionellen findet erst ab 30°C statt, so die Studie.

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Infektionsrisiko beim Restart: RKI warnt vor Legionellen nach coronabedingter Betriebsunterbrechung

Das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt in seinem epidemiologischen Bulletin vom 11. Juni 2020 (Ausgabe 24 aus 2020) eindringlich vor den Infektionsgefahren durch Legionellen bei länger außer Betrieb befindlichen Trinkwasser-Installationen. Durch die Corona-Pandemie seien Hotels, Schwimmbäder, Sportstätten und zum Teil auch Altenpflegeeinrichtungen sowie Krankenhäuser mehrere Wochen geschlossen gewesen. Bei nicht sachgemäßer Wartung der Trinkwasseranlagen könne dies zu erhöhten Legionellenwachstum führen, so das RKI.

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Folgestudie zu Legionellen zeigt jahreszeitlichen Effekt: im Sommer 20% weniger Befall als im Winter

Am 31. Januar 2018 präsentierte Prof. Dr. Thomas Kistemann vom Hygieneinstitut des Unversitätsklinikums Bonn erste Resultate aus der Folgestudie "Vorkommen von Legionellen in Trinkwasser-Installationen – Ergebnisse des Monitoring-Projekts II" vor den Sponsoren des Arbeitskreises "Wasseranalytik" der Firmen im Gas- und Wasserfach e. V.

Die Datenqualität war gegenüber der Ausgangsstudie deutlich erhöht. So konnten die Trinkwasserdatensätze überwiegend eindeutig Vorlauf, Rücklauf und Peripherie zugeordnet werden.

Die Quote der Proben, die den technischen Maßnahmenwert von 100 Kolonie bildenden Einheiten je 100 ml Trinkwasser überschritten, lag mit 6,0% in etwa so hoch wie bei der ersten Statusanalyse 2015 (5,6%). Interessant ist, dass ein jahreszeitlicher Effekt nachgewiesen werden konnte. So traten im Sommer 20% weniger Legionellenüberschreitungen auf als im Winter.

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WATERcontrol startet Auslandsgeschäft: Trinkwasserversorgungsnetz der Deutschen Botschaft in Ankara/Türkei beprobt

Am 27. November 2011 haben wir den ersten Vertrag zur Umsetzung der Legionellenprüfung nach der seinerzeit novellierten Trinkwasserverordnung in Deutschland abgeschlossen. Auf den Tag genau sieben Jahre später am 27. November 2018 beginnen wir mit dem Auslandsgeschäft – in der Türkei.

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BBA-Tagung technische Risiken am 7. Februar mit Sicherheitsdebatte der geladenen Experten
Sicherheit ist ein hohes Gut, das wir in Deutschland oft als selbstverständlich voraussetzen. Doch neue Techniken bergen nicht selten neue Gefährdungspotentiale. So sorgen immer dichtere Gebäude für zu wenig Luftwechsel. Kohlenmonoxid und Erdgas können sich ansammeln, wenn die Lüftung nicht funktioniert. Die BBA hat bei Ihrer alljährlichen Verkehrssicherungstagung die Technik daher dieses Jahr in den Mittelpunkt gestellt. Am 7. Februar 2019 lud sie ein ins Grand Hotel Esplanade nach Berlin, um mit Fachleuten und Praktikern Pflichten und Risiken rund Erdgas, Kohlenmonoxid, Trinkwasser und Brandschutz zu diskutieren. Bei der Frage, ob der Preis für Sicherheit nicht mittlerweile zu hoch sei, ging es heiß her. mehr...
 
WATERcontrol referiert beim VdW Niedersachsen Bremen zur 4. Novelle der Trinkwasserverordnung
Am 7. Februar 2018 wurde die vierte Änderung der Trinkwasserverordnung auf der Sitzung des Ausschusses für Planung und Technik des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e. V. thematisiert. WATERcontrol erläuterte die wesentlichen, für die Wohnungsunternehmen relevanten Neuerungen. mehr...
 

 
Grundeigentum: Legionellen im Trinkwasser – von der ersten bis zur vierten Novelle der Trinkwasserverordnung
Kurz vor Inkrafttreten der vierten Novelle der Trinkwasserverordnung lässt unser Vorstand Marcus Pikarek in einem redaktionellen Beitrag für das Fachmagazin "das Grundeigentum" (Ausgabe 18/2017) die Entwicklung der im Jahr 2011 eingeführten Pflicht zur Legionellenprüfung für Vermieter und Grundstücksbesitzer Revue passieren. Dabei wird auch auf einige Neuerungen eingegangen, die die Wohnungswirtschaft (erneut) stark belasten werden. mehr...
 

 
10 Jahre Verkehrssicherungspflichten mit dem EBZ am 21. und 22. November 2017 in Düsseldorf
Das Europäische Bildungszentrum (EBZ) feiert am 21. und 22. November 2017 Jubiläum in Sachen Verkehrssicherung: Im November 2007 fand die erste großangelegte Tagung zu dieser ungeliebten Pflicht statt, nun 10 Jahre später soll ein Fazit gezogen werden. Was hat sich in der vergangenen Dekade im Sicherheitsbewusstsein verändert? Wo stehen wir heute, wenn es um die Sicherheit unserer Gebäude geht? mehr...
 

 
Mietermagazin Zuhause: Stadtsiedlung Heilbronn mit WATERcontrol gegen Legionellen aktiv
Im August 2016 hat uns die Stadtsiedlung Heilbronn mit der Legionellenprüfung beauftragt. Das kommunale Unternehmen ist größter Wohnungsanbieter in Heilbronn und hat in der aktuellen Ausgabe ihrer Kundenzeitung "Zuhause" (7/2017) die Erfahrungen über die Zusammenarbeit mit WATERcontrol in einem redaktionellen Beitrag zusammengefasst, der auch Tipps für Mieter und Wohnungseigentümer enthält zum richtigen Umgang mit Trinkwasser.  mehr...
 

 
Hygieneinstitut wertet 1 Mio. Proben aus: 16,5% der Gebäude von Legionellen betroffen, 0,3% der Proben sehr hoch kontaminiert
Im Rahmen der diesjährigen wasserfachlichen Aussprachetagung des DVGW (wat) in Essen stellte Prof. Dr. Thomas Kistemann vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn (ihph) die Ergebnisse einer bundesweiten Statusanalyse zum Legionellenvorkommen in Trinkwasserinstallationen erstmalig der Öffentlichkeit vor. Mehr als 1. Mio. Trinkwasserdatensätze wurden ausgewertet – mit zum Teil überraschenden Resultaten. mehr...
 

 
FIGAWA-AK legt nach: Nach bundesweiter Statusanalyse folgt detailliertere Follow-up-Studie zum Vorkommen von Legionellen in Trinkwasser-Installationen
Der Arbeitskreis Trinkwasseranalytik der Firmen im Gas- und Wasserfach (figawa) lässt der ersten umfassenden Studie zum Vorkommen von Legionellen in häuslichen Trinkwasser-Installationen eine neue wissenschaftliche Expertise folgen. Wurde an der vorausgegangenen bundesweiten Statusanalyse kritisiert, dass die Qualität der bereitgestellten Daten zu wünschen übrig ließ, wird nun im März 2017 eine detaillierte Auswertung in Auftrag gegeben, die auf bessere Trinkwasserdatensätze zurückgreifen kann. Erste Ergebnisse werden im Sommer 2017 erwartet. mehr...
 

 
EWP: Wie viele Legionellen leben in Wohngebäuden?
In der Mai-Ausgabe der energie | wasser-praxis, dem Fachmagazin der Energie- und Wasserwirtschaft, werden die Ergebnisse der Studie des Hygieneinstituts der Universität Bonn (ihph) zum Legionellen-Vorkommen in Trinkwasserinstallationen nochmals anschaulich zusammengefasst. Dabei treibt die Autoren auch die Frage um: Wie viele prüfungspflichtige Anlagen gibt es denn nun bundesweit? mehr...
 

 
BGH: Legionellen kommen aus Trinkwasser der Hausinstallation, LG würdigt Beweise mangelhaft
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich am 6. Mai 2015 in einer Entscheidung mit Ansprüchen des Mieters gegen den Vermieter befasst, die darauf gestützt werden, dass der Mieter aufgrund von mit Legionellen verseuchtem Trinkwasser in der Mietwohnung erkrankt ist. Der BGH hebt das Urteil des Landgerichts (LG) wegen lücken- und fehlerhafter Beweiswürdigung auf und gibt Klägerin recht: Legionelleninfektion kommt von kontaminiertem Trinkwasser im Wohnhaus. mehr...

Trinkwasser-Hygiene-Check zum gelungenen Restart Ihres Betriebes

Viele Industrie-, Gewerbe- und Büroimmobilien sind wegen der Covid 19-Pandemie monatelange nicht oder nur sehr eingeschränkt genutzt worden. Da die Fallzahlen an Neuinfektionen glücklicherweise in den letzten Wochen kontinuierlich zurückgehen, wagen es viele Unternehmen, ihre Produktions- und Verwaltungsgebäude allmählich wieder in Betrieb zu nehmen.

Wenn in diesen Liegenschaften die Trinkwasser-Installationen wochenlang nicht oder nur sehr sporadisch benutzt und nicht regelmäßig gespült wurde, kann das stagnierende Wasser in den Leitungen zu einer vermehrten Bildung von Biofilmen und – damit einhergehend - einem starken Wachstum gesundheitsschädlicher Bakterien, unter anderem Legionellen und Pseudomonaden, führen.

Wir bieten ab sofort allen interessierten Firmen, die kurz vor der Wiedereröffnung des Geschäftsbetriebes stehen, einen umfassenden Trinkwasser-Check zu attraktiven Konditionen an.

Industrie

Obwohl wir aus der Immobilienwirtschaft kommen, erhalten wir seit einiger Zeit zunehmend Aufträge aus der Industrie. Viele produzierende Unternehmen müssen seit je her aus Gründen der Betriebssicherheit und des Arbeitsschutzes ihre Trinkwasserinstallationen auf mikrobielle und chemische Belastungen untersuchen lassen. Für eine weltweit agierenden Konzern sind wir seit kurzem, Juni 2017, bevorzugter Lieferant der Trinkwasserhygiene (preferred supplier).

Gasleitungskontrolle mit GAS-Control

WATERcontrol ist entstanden aus dem gasfachlichen Sicherheits-Dienstleister GAS-Control GmbH mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen arbeitet seit mehr als 23 Jahren für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft und ist auf die präventive Leckagen-Ortung an gasführenden Leitungsanlagen spezialisiert.

Zum Einsatz kommen hochsensible, eigens für die Zwecke der Gasdetektion an Niederdruck-Leitungen entwickelte Gasspürgeräte. Gasleckagen werden punktgenau lokalisiert - sogar an verdeckt verlegten Gasrohren.

Der Service von GAS-Control ist für alle Vermieter und Grdunstückseigentümer interessant, die Wert legen auf eine vorbildliche, rechtssichere und kostenschonende Erfüllung ihrer Verkehrssicherungspflichtungen in Bezug auf Gasinstallationen.