Kontakt English Impressum
Druckversion
Datenschutz
Vortrag beim BTGA zur Legionellen-Problematik

Am 18. April 2016 stellen wir beim Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V. (BTGA) in Hamburg in den Räumen des Regionalverbandes Nord (ITGA Nord. e. V.) die Ergebnisse aus dem Legionellen-Monitoring des Hygieneinstitutes des Universitätsklinikums Bonn (ihph) auf Einladung des Bundesgeschäftsführers Stefan Tuschy vor. Das Gespräch dreht sich auch um die Gefährdunganalyse.

Das Interesse an einem Erfahrungsaustausch auf Grundlage der Ergebnisse aus dem Legionellen-Monitoring-Projekt des Hygieneinstituts der Universitätsklinik Bonn (ihph) wurde bei einer BTGA-Veranstaltung Ende letzten Jahres zum Thema "Gefährdungsanalyse nach Trinkwasserverordnung" signalisiert. Denn seit der zweiten Novelle der Trinkwasserverordnung muss jeder Anlagenbetreiber bei Überschreitung des sog. technischen Maßnahmenwertes (TMW) eine Gefährdungsanalyse vornehmen.

Viele BTGA-Mitgliedsunternehmen führen Gefährdungsanalyse und Sanierungen nach festgestellter Legionellenkontamination der Trinkwassersysteme aus. So sind die gesammelten und vom ihph ausgewerteten Daten zum Kontaminationsgeschehen und den ermittelten Legionellenkonzentrationen wichtig für weitere Erkenntnisgewinne in der Branche, die sich naturgemäß mit der Behebung der Mängel befasst.

Wir geben daher beim BTGA-Treffen zusätzlich einen tieferen Einblick in die von uns ausgewerteten eigenen Probenahme- und Befunddaten aus den Jahren 2012 bis 2014, und zwar zu der Fragestellung: Wie oft ist nur ein einzelner Warmwasser-Strang von Legionellen befallen? Und wie viele Anlagen, die einmal bei der orientierenden Untersuchung den TMW überschritten, machen Dauerprobleme und lösen Nachprobenserien aus.