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BBA-Inhouseschulung der HWS zur Betreiberverantwortung: Asbest, Gasleitungen, Trinkwasser-Installationen

Unter Mitwirkung von Gas- und WATERcontrol führte die Berlin-Brandenburgische Akademie der Immobilienwirtschaft e. V. (BBA) am 8. März 2018 eine Inhouse-Schulung des Kollegiums der Hilfswerksiedlung Berlin (HWS) zum Thema Betreiberverantwortung durch. Die im Vorfeld abgestimmten Themen waren Asbest-Platten, Gas-und Trinkwasser-Installationen. Um das Thema Trinkwasserhygiene abzurunden, fand im Anschluss an den theoretischen Teil eine Laborbesichtigung statt.

Die Idee zur Inhouse-Schulung in speziellen Verkehrssicherheitsthemen hatte Jörn von der Lieht, Geschäftsführer der HWS, auf dem BBA-Sommerfest 2017. Neben den Themen Gas- und Trinkwasser-Installationen wurde bewusst Asbest gewählt, da insbesondere im Berliner Immobilienmarkt der Austausch von asbesthaltigen Baumltaterialien, vor allem von Flexpaltten, anhält und eine kostenträchtige Aufgabe ist.

Martin Schmidt, seines Zeichens Bauschadstoff-Experte, führte verständlich und anschaulich in die Thematik ein. In ähnlich souveräner Weise vermittelte Dr. Marco Kollecker, Chemiker und Vertriebskollege von GAS-Control, Basiswissen rund um die Gas-Hausinstallation. Zum besseren Verständnis des relativ neuen schwefelfreien Odoriermittels S-Free (Geruchswarnstoff, der dem Erdgas beigemengt wird) wurden Gasgeruchsproben ans Auditorium verteilt. 

Marcus Pikarek, Vorstand von WATERcontrol, stellte die neuesten Änderungen der Trinkwasserverordnung vor, deren 4. Novelle am 9. Januar 2018 erst kürzlich in Kraft trat, bevor er dann an die Biologin Anne Kuschel, Fachbereichsleiterin Mikrobiologie von Bioscientia Berlin übergab, die über Legionellen und die entsprechende Probenahme und Analytik im Labor referierte.

Als krönenden Abschluss gab es für die rund 20 Teilnehmer eine Laborbesichtigung bei Bioscientia, bei der sowohl die korrekte Probenahme an einer Trinkwasser-Installation gezeigt wurde als auch eine Wasserprobe filtriert, ausplatiert und inkubiert wurde.  Einige HWS-Kollegen waren erstaunt, wie viel manuellen Aufwand eine Legionellenuntersuchung erfordert, insbesondere im direkten Vergleich zur weitestgehend maschinell unterstützten medizinischen Analytik.