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Sicherheit auf Ihrer Tankstelle: Untersuchung des Trink- und Brauchwassers ist notwendig

Tankstellen sind nicht völlig ungefährliche Orte. Getankt werden brennbare und explosive Kraftstoffe wie Benzin, Diesel und Erdgas. Zudem herrscht viel Kraftfahrverkehr und technisch komplexe Anlagen müssen ordentlich betrieben und gewartet werden. Wegen dieser "Risikoerhöhung" haben Tankstellenbetreiber üblicherweise ein starkes Bewusstsein für Sicherheit. Nun scheint eine neue Gefahr hinzuzukommen: vernebeltes Wasser.

Die Erkenntnis, dass Trink- und Brauchwasser-Installationen an Tankstellen erhebliche Konzentrationen potentiell gesundheitsgefährdender Bakterien enthalten können, ist relativ neu. Wassergängige Erreger, die hier im Fokus stehen, sind vor allem Legionellen und Pseudomonaden, die überall in der Umwelt vorkommen und bei Temperaturen von 25 bis 45°C hervorragend gedeihen.

Insbesondere Legionellen sind gefährlich, wenn sie über Aerosole (Wasserdampf) in die Lunge immun geschwächter Menschen gelangen. Dort können sie das so genannte Pontiac-Fieber (Sommergrippe) auslösen - oder aber eine viel schwerere Form der Lungenentzündung, die Legionellose, die sogar zum Tod führen kann.

Vernebelung, Wasserdampf, Aerosole? Wie soll ich mir das denn auf der Tankstelle einfangen? Es gibt Autohöfe mit Fernfahrer-Duschen, die von Legionellen besiedelt sein können. Tankstellen, mit großen Shops, haben nicht selten Spülküchen, die dann zur Gefahr für die Arbeitnehmer werden könnten - und in der Autowaschanlage wird mit Wasser-Hochdruck gereinigt, um den festsitzenden Schmutz vom PKW loszubekommen. Außerdem ist die Infekionsdosis nicht bekannt, entscheidend scheint der Immunstatus der exponierten Person zu sein, nicht sosehr die Menge an Legionellen. Es kann also sein, dass sehr wenig eingeatmeter, mit Legionellen belasteter Wasserdampf ausreicht, um eine Infektion auszulösen.

Das Brauchwasserbecken einer Autowaschanlage ist eine besonders "ergiebige" Quelle wassergängiger, gesundheitsgefährdender Bakterien: Bei einer dem Münchner Gesundheitsamt 2007 gemeldeten Legionellose wurde als mögliche Infektionsquelle u. a. eine Autowaschanlage (AWA) überprüft, in der der Patient während der Inkubationszeit sein Auto reinigen ließ. Hier wurde im Brauchwasser eine hohe Legionellenkontamination von 3.000 Kolonie bildenden Einheiten (KbE) je 100ml nachgewiesen. Der Grenzwert liegt bei 100 KbE/100 ml!

Im Raum Hartberg (Österreich) haben sich nach Pressemeldungen mehrerer Tageszeitungen jüngst im Februar 2018 an zwei Tankstellen zwei Männer in den angeschlossenen Autowaschanlagen beim Reinigen ihrer Fahrzeuge mit lebensgefährlichen Legionellen infiziert und mussten mit schwerer Lungenentzündung in Krankenhäusern behandelt werden. Auch ein Todesfall soll angeblich auf den Sprühnebel aus einem Hochdruckreiniger zurückzuführen sein.

 

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Kurzinfo-Broschüre zur Sicherheitsprüfung des Wassers auf Tankstellen